Stromfresser

Stromfresser eliminieren

Ein Kühlschrank ist praktisch unverzichtbar, und doch entpuppt er sich in vielen Fällen als echter Stromfresser, der die Energiekosten spürbar in die Höhe treiben kann. Natürlich sollte man sich um Gerät einer entsprechenden Energieklasse bemühen (A+++ ist hier die Königsklasse unter den Energiesparern), doch auch zusätzlich lassen sich einige Tipps umsetzen, um die Stromkosten senken zu können.

Mit dem Strom lässt sich auch Geld sparen

Schon beim Aufstellen kann man Einfluss darauf nehmen, wie viel Strom das Gerät später einmal verbrauchen wird. Der Kühlschrank sollte nie zu nahe an Wärmequellen stehen. So sollte also etwa zwischen Herd oder Heizung sowie Kühlschrank immer ein entsprechender Abstand eingehalten werden. Zudem gilt es, den Kühlschrank nie zu nahe an die Wand zu schieben. So könnte nämlich die hintere Lüftungsöffnung verdeckt werden. Passiert dies, kann die Abwärme nicht mehr optimal abziehen. Wer seinen Kühlschrank in einem Schrank untergebracht hat, sollte daher auch auf eine Rückwand verzichten, da diese das gleiche Problem hervorrufen könnte.

Hin und wieder sollte beim Schließen des Kühlschranks auch darauf geachtet werden, dass dieser auch wirklich dicht schließt. Ist dies nicht der Fall, kostet es unnötig viel Strom. Hier kann man auf das Geräusch der Dichtung beim Schließen achten. Es sollte ein saugendes Luftgeräusch entstehen, wenn die Türe sich schließt. Natürlich gilt auch: Die Tür immer nur so kurz wie möglich öffnen und schnell wieder schließen! Eine ebenfalls weithin bekannte Regel ist, den Kühlschrank regelmäßig abzutauen. Bereits wenige Millimeter Eis treiben den Stromverbrauch und damit auch die Stromkosten deutlich in die Höhe. Übertreiben muss man es mit dem Abtauen jedoch nicht. Etwa zweimal im Jahr sollten hier genügen.

Was man noch beachten kann

Sinn des Kühlschranks ist es natürlich, die darin gelagerten Lebensmittel kalt zu halten. Frostige Minusgrade sind hierfür jedoch nicht nötig. Sieben Grad im Kühlschrank reichen völlig aus. Wer es kälter mag, muss dafür auch mehr an Stromkosten zahlen. Warme Speisen sollten nie direkt in den Kühlschrank gestellt werden. Wurde etwas gekocht, was im Kühlschrank gelagert werden soll, muss dieses erst abkühlen, bevor es eingefüllt wird. Die kälteste Stelle im Kühlschrank ist zudem das Ablagefach über dem Gemüsefach. Hier können die Lebensmittel gelagert werden, die besonders schnell verkommen können. In letzter Instanz kann es natürlich auch sinnvoll sein, in ein neues Modell zu investieren, das den Mindeststandards für Kühlschränke entspricht. Hier sollte auch auf die richtige Größe geachtet werden. Zu groß bedeutet verschwendeter Platz sowie verschwendete Energiekosten.